Rezension



Rezension

Hallo heute kommt mal eine Rezi zu einem etwas anderem Buch und zwar zu "Quintus geht nach Rom":).




Allgemein: 

Titel: Quintus geht nach Rom

Autor/in: Hans Dieter Stöver

Verlag: dtv

Preis: 8,95 € (D) 9,20 € (A)

Genre: Roman

Einband: Taschenbuch

Seitenanzahl: 265 (mit Anhang 286)

Band: 1/2


Inhalt:

Zur Zeit Caesars muss die Familie des 14-jährigen Quintus ihren Hof verlassen und in der Stadt Rom eine neue Unterkunft finden.
Für alle bedeutet dies eine große Umstellung aber auch ein neu Anfang.
Quintus nutzt dies und findet Arbeit in einer Buchhandlung Außerdem Freunde, obwohl er zuvor nur Kontakt zu seinen Geschwistern hatte.
Aber plötzlich hat Quintus eine Spur, die auf kriminelle Machenschaften hinweist und muss großen Mut beweisen um den Täter zu fassen.


Gestaltung: 

Auf dem Cover sieht man einen Jungen (wahrscheinlich Quintus), der starr nach vorne schaut, das ist leicht irritierend.
Im Hintergrund sieht man eine Frau und einen Mann neben dem Eingang eines Hauses stehen.
Ich würde meinen, dass das Quintus Eltern sind, die vor dem Eingang ihrer Wohnung stehen.
Eigentlich ist das Cover sehr schlicht, was auch zum Inhalt passt, da knallige Farben oder etwas sehr Fantasiehaftes nicht zum Inhalt gepasst hätten.
Mein Lieblings-cover ist es definitiv nicht aber es hält was es verspricht.
Hinten ist das Buch einfach nur Violett und auch der Buchschnitt/ Rücken weisen nichts besonderes vor.

Handlung:

Gleich zu Anfang muss Quintus Familie ihren Hof verkaufen und nach Rom aufbrechen, um eine Wohnung so wie neue Arbeit zu finden.
Allerdings ist die Wohnung in der sie unterkommen zu Teuer, um sie mit dem wenigen Geld, welches sie behalten konnte zu bezahlen.
Das führt dazu, dass sich alle aus der Familie einen Job such müssen.
Da der 14-jährige Quintus der einzige mit seinem Großvater ist, der schreiben und lesen kann findet er Arbeit in einer Buchhandlung.
Gleichzeitig findet er mehrere Freunde unter anderem Aulus mit dem er während seiner Streifzüge durch Rom auf kriminelle Machenschaften stößt.
Unter anderem findet er heraus, dass einer der Arbeiter aus der Buchhandlung etwas damit zu tun hat.
Durch diesen können sie den schwerwiegenden Betrug aufdecken. Geraten aber auch in eine Lebensbedrohliche Gefahr hinein.

Meinung:

"Quintus geht nach Rom" spielt ungefähr 100 vor Christus. Dem entsprechend auch das Verhalten und die Umgangsformen mit anderen, der Menschen.
Für mich war das nicht weiter schlimm.
Es hat mich sogar interessiert und begeistert zu sehen wie die Menschen gelebt haben. Z.B. wurde erklärt, wie verderbliche Lebensmittel aufbewahrt wurden und  dadurch ein "Kühlschrank" geschaffen wurde.
Generell gab es in dem Buch ziemlich viele Informationen die einen über z.B. die Zeit aufgeklärt haben. Natürlich gab es auch kleine Sätze oder Wörter auf lateinisch. Ich als Latein Lernerin konnte diese nach drei Jahren Unterricht auch übersetzen, obwohl es neben den lateinischen Wörtern/Sätzen auch Übersetzungen gab.
Ich fand es aber lustig mal ein wenig nach denken zu müssen. Da hatte man mehr das Gefühl sich 
selbst in Rom befunden zu haben.

Das war es jetzt auch zum schulischem Teil jetzt komme ich mal zum Schreibstil.
Der war eigentlich recht gut. Zwischendurch viel es mir mal schwer mich zu konzentrieren.
Das hörte dann aber auch nach 1-3 Seiten auf. Gott seid Dank! Das wäre ja sonst schrecklich gewesen.
Wenn es keine Konzentrationsschwierigkeiten gab hatte man ohne es zu merken mal schnell 30 Seiten gelesen. Weshalb ich das Buch auch in ein Einhalb Tagen durchgelesen habe.

Zu den Charakteren:

Quintus ist freundlich, aufgeschlossen und vor allem Hilfsbereit.
Das erkennt man durch vieles, was er tut. Z.B., dass er jedem der um Hilfe bittet hilft. Außerdem lässt er sich auch helfen und versucht nicht alles auf eigene Faust zu machen und dadurch in Gefahr oder ähnliches zu geraten.
Außerdem scheint Quintus seine Familie sehr zu lieben und will alles für sie tun.

Seine Familie besteht aus der Mutter, dem Vater, dem Großvater, einem Bruder, zwei Geschwistern und einem Sklaven, der mehr wie ein Familien Mitglied behandelt wird. Mit den Geschwistern hat man nicht soviel zu tun. Auch die Mutter bleibt mehr außen vor. Besonders viel macht Quintus mit seinem Großvater, durch diesen erfährt man auch viel über Politiker der Zeit, Feiertage oder Gebäude.
Die Familie ist lebensfroh und hält auf jeden Fall immer zusammen. Es gibt kein "schwarzes Schaf". Und oft dachte ich, dass dies auch auch eine Familie von heute sein kann.

Aulus wird zum Guten Freund von Quintus besonders nach dem das Verbrechen aufgedeckt wurde. 
Aulus ist eher verschlossen und redet nicht gerne über seinen höheren Stand in der Gesellschaft. Dennoch fühlt Quintus sich zu Aulus "hingezogen", da dieser auch etwas feiner ist.


Fazit: 

Leider war die Geschichte nicht wirklich tiefgehend und zwischendurch gab es kleine Leseflussstopper, weshalb das Buch "nur" 4/5 Sternen bekommt.





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