Rezension zu 'Tear Drop'

Titel: Tear Drop
Autorin: Lauren Kate
Genre: Fantasy                                                                                         
                                                                                                                

Taschenbuch:              Hardcover:
Preis: 8.99€                   Preis: 17.99€
Seitenzahl: 528            Seitenzahl: 528
Verlag: Heyne               Verlag: Cbt

Inhalt:
Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer Mutter geblieben ist, nachdem diese bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam. Und die eindringliche Warnung »Vergieße niemals eine einzige Träne!«. Was das alles zu bedeuten hat, erfährt Eureka erst, als sie dem ebenso attraktiven wie rätselhaften Ander begegnet, der mehr über Eurekas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst ...

Meinung:
Als erstes habe ich festgestellt, dass der Klappentext vom Taschenbuch anders ist als der vom Hardcover. An sich ist das nicht schlimm nur ich hoffe mal nicht, dass sich der Inhalt auch unterscheidet.
Der Schreibstil ist zum größten Teil sehr flüssig zu lesen und eine angenehme Umgebung für das Buch. Aber nicht immer ist es so gut, wie ich es eben beschrieben habe. Manchmal gibt es Phasen, da bröckelt das Lesetempo.
Man lernt Eureka am Anfang eher schüchterner und zurückhaltender kennen. Das kann man zunächst auch verstehen, da ihre Mutter, die ihr sehr nah stand, gestorben ist. Sie ist mehr in ihrer eigenen Welt und verschließt sich. Im Laufe des Buches versucht man Eureka besser zu verstehen und zu durch schauen, aber es gelingt nur wenig, weil das Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Das finde ich schade, denn wenn es aus der Sicht von der 17-jährigen gewesen wäre, dann hätte man besser ihre Schwächen, Stärken oder auch ihre Vorlieben und Geheimnisse verstehen können. Da dies leider nicht der Fall bei Tear Drop war, waren mir das zu wenige Informationen über Eureka und es hatte dadurch auch eine andere Wirkung. Wenn sie mal Probleme, keine gute Zeit hatte oder auch an ihre verstorbene Mutter dachte, war es dann sehr schön sie glücklich zu sehen. Das tat einem dann selber gut.
Eureka begegnete Ander nicht bewusst. Sie bemerkte ihn nicht und wusste nicht, dass er in ihrer Nähe ist. Ander ist sehr mysteriös, da man minimal über ihn erfährt und er sehr viel/alles über sie zu wissen scheint. Ob er eine Gefahr oder doch positiv für das Mädchen ist, erfährt man erst im späteren Teil. Dann gibt es im Hause der Boudreauxs auch noch ihre Halbgeschwister Claire und William. Die beiden sind Zwillinge und haben 9 Minuten alters unterschied. William, der ältere und Claire sind zwei sehr süße 4-jährige Kinder. An manchen Stellen im Buch waren sie die Glühwürmchen, die das Buch erhellten.
Kommen wir nun zur Erzählung selber.
Lauren Kate hat sich eine sehr gute Geschichte einfallen lassen. Ob sie es dann so gut umgesetzt hat kann man verschieden sehen. Meine Meinung dazu ist, dass sie es sehr gezögert hat. Sie hat sehr ,,um den heißen Brei herum'' geschrieben, wie ich es sagen würde. Man erfährt zwar schon früh, dass Eureka die drei Dinge von ihrer Mutter erbt, aber was es damit auf sich hat wird einem erst so bei S 340 mit geteilt (wenn nicht sogar später). Die Spannungskurve ist bis dahin auch eher niedrig. Zwischendurch gibt es dann schon spannende Erlebnisse und Geschenisse, dennoch haben die dann ein normales nicht spektakuleres Ende, wo man sich eigentlich einen Wow-Moment gewünscht hätte. Was mich persönlich sehr gestört hat, ist, dass Menschen unnötig gestorben sind. Deren Tode waren nicht nötig und auch nicht aufklärend.
Was ich wiederum sehr gut fande, dass die einzelnen Szenarien sehr gut beschrieben sind und man sich viel darunter vorstellen konnte. Man brauchte schon Vorstellungsvermögen nur eben nicht so viel. Ebenfalls war gut, dass die Kapitel immer mit einem Wort zusammen gefasst worden sind. Da kommen wir wieder zur Vorstellung. Dadurch konnte man sich schon Gedanken machen und ein bisschen erahnen was jetzt geschehen wird.

Fazit: Alles schien perfekt: Das Cover, der Klappentext und der Preis. Und dann kam die Geschichte. Wie gesagt, war es im Groben und ganzen schön. Dennoch gefielen mir zu viele Sachen nicht, dass ich sagen kann, dass das Buch toll ist. Ich fande wirklich, dass es sich ultra gut angehört hat und auch einen riesen Erfolg haben könnte, aber den scheint es für mich nicht zu geben.

Ich gebe Tear Drop, trotz der nett wirkenden Autorin und den guten Dingen
2/5 Lesebienchen 🐝


Was ich euch noch gerne mitgeben würde ist: Auch wenn viele ein Buch nicht so gut finden und du findest es hört sich gut an, dann überzeuge dich selbst. Denn wer weiß schon ob das Buch wirklich schlecht ist oder sogar einen großen Hype verdient hätte? DU weißt es nur, wenn du das Buch selber lesen wirst.

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