Rezension-Göttlich verloren Band zwei Josephine Angelini

Hay! Ich habe nach langer Zeit endlich mal die Göttlich-Trilogie fortgesetzt und möchte euch nun meine Meinung zum zweiten Teil sagen:).







Titel: Göttlich verloren
Autor/in: Josephine Angelini
Verlag: Dressler Verlag
ISBN: 978-3-7915-2626-3
Preis: 19,95€(D)






Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!
Nachdem Helen Nacht für Nacht in die Hölle hinabsteigen muss, ist sie völlig am Ende. Doch eines Nachts trifft sie auf Orion, der ihr helfen möchte die Furien zu besiegen. Bei Helen entflammt wieder ein kleiner Funke Hoffnung und sie stürzen sich in ein Abenteuer hinein, das womöglich zum Krieg führen kann.



Bereits der erste Teil der Göttlich-Trilogie hat mir bemerkenswert gut gefallen. Mich konnte die Thematik, dass es noch Halbgötter auf der Welt gibt und diese sich gegenseitig bekriegen, unglaublich gut fesseln. 
Aber die Autorin hat auch einen Schreibstil, der einen alles um einen herum vergessen lässt. Sie verbindet einzelne Elemente in dem Buch sehr gut und man muss sich nicht fragen, wie das jetzt sein kann und, dass das total unrealistisch ist.
Jedoch gab es Szenen in dem Buch, die viel stärker hätten ausgebaut werden können.
Zum Beispiel ein Kuss. In anderen Büchern kann so ein Kuss schonmal ein bis zwei Seiten lang sein, aber in Göttlich wurde diesem Kuss nur ein paar Sätze gegeben und ich als Leserin hatte nie so wirklich Zeit mich in die Szenarie hineinzuversätzen und verstehen zu können wie Helen fühlt.
Außerdem war es am Anfang des Buches ein wenig Träge und Helen ist überhaupt nicht weitergekommen. Letzendlich hat Josephine Angelini dies mit ihrem Schreibstil ausgleichen können und die Seiten sind trotzdem verflogen, jedoch war das Ende sehr, sehr flüchtig und viel zu einfach. Ich denke wäre der Anfang ,bis Orion dazu gekommen wäre, ein wenig kürzer hätte das Ende noch mehr ausgebaut werden können.
Aber trotz dieser Kritikpunkte ist das Buch unglaublich gut gewesen. Die Autorin konnte zwischendurch richtig gut Gefühle übermitteln, sodass ich schon ab den ersten 50 Seiten weinen musste. Auch die Charaktere haben sich weiterentwickelt, sind ihrem Wesen jedoch treu geblieben und haben einem Freude beim Lesen des Buches überbracht. Ich bin sehr fflüssig in die Geschichte eingestiegen und hatte keine Schwierigkeiten mich zu errinern, weil zwischendurch immer ein wenig erklärt wurde was im Vorgänger passiert ist.
Ein Punkt, der mir besonders gut gefallen hat sind die Götter. Es wurden in diesem Buch sehr viele Götter eingebunden, die ich vorher noch nicht kannte. So wusste ich zum Beispiel nicht, ob diese Götter Unheil stiften oder vielleicht sogar auf der Seite der Scions kämpfen.


Das Buch erhält von mir 4/5 Diamenten, da es mich mal wieder unglaublich gut fesseln konnte und ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen, es jedoch zwischendurch etwas mehr hätte ausgebaut werden können oder auch abgekürzt.



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